Im Rahmen der Weltausstellung 1929 wurden in Barcelona eine Reihe neuer Bauprojekte rund um den Montjuic realisiert. Im Rahmen der Weltausstellung entstand in Barcelona ein komplett neues Viertel, das Viertel auf dem Montjuic. Auf der 200 Hektar größen Fläche hatten die Teilnehmer Platz um Ihre representativen Pavillons zu errichten. 25 Millionen US Dollar investierte Barcelona um den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen und die Weltausstellung in Barcelona einen Erfolg werden zu lassen. Während Ihres nächsten Barcelona-Besuchs oder Sprachreisen in Spanien, sollten sie das Ausstellungsgelände auf dem Montjuic nicht verpassen.
Zwar wurden nach der Weltausstellung viele Pavillions wieder eingerissen, jedoch sind auch viele nach wie vor in gutem Zustand erhalten geblieben. Insgesamt nahmen 29 Nationen mit ihren eigenen Pavillons an der Ausstellung teil. Darüber hinaus stellten Private Betriebe oder Firmen Exponate aus. Insgesamt konnten 12.900 Werke bestaunt werden.
Der Eingang der damaligen Ausstellung befand sich am Plaza España an den Venezianischen Türmen. Das Wahrzeichen der Ausstellung ist der Palau Nacional. Er befindet sich am Ende der Avinguda de la Reina Maria Christina und ist das größte und imposanteste Gebäude der damaligen Ausstellung. Im Palau nacional findet sich ein 5000 Quadratmeter großer Festsaal in welchem bis zu 20.000 Menschen Platz finden.
Das Stadion welches schon von weitem durch die weiße von Calatrava entworfene Staue zu erkennen ist wurde bereits 1927 gebaut und war wie schon zu erahnen das Hauptgebäude des Sports. Den ganzen Sommer fanden hier verschiedene Wettbewerbe statt. Heute wird es vorallem vom Fussballverein RCD Español Barcelona genutzt.
Das Poble Español ist nach wie vor ein gut besuchtes Erbstück der Weltausstellung. Das Ziel war es, auf 20.000 Quadratmetern die schönsten und typischsten Bauwerke aller Regionen Spaniens zu errichten und die charakteristische Architektur der verschiedenen Teile Spaniens darzustellen. So ist beispielsweise das Stadttor eine Nachbildung der Tore Avílas. Insgesamt 117 Bauwerke, darunter Kirchen, romanische Klöster und ein Rathaus, representieren die Kultur und Architektur Spaniens. Trachtenumzüge, Tanz- Musik und Volksfeste vervollständigten die Presentation. Eigentlich sollte das spanische Dorf nach der Weltaussstellung wie viele andere Bauten wieder abgerissen werden. Da die Bürger Barcelonas es jedoch in ihr Herz geschlossen hatten blieb es bestehen. Heute wird es zum Teil als Wohnfläche genutzt.
Auch der Deutsche Pavvilon, ein Zeugnis der Anfänge der Bauhaus-Architektur, der Pavvelon Mies Van der Rohe ist nach wie vor zu besichtigen. Im Inneren des minimalistischen Baus finden sich die Designklassiker des Architekten wie beispielsweise der berühmte Barcelona Chair.
Falls Sie Barcelona als Destination für Ihre Sprachreisen in Spanien gewählt haben, oder einfach nur Urlaub machen, sollten sie die Besichtigung des Geländes auf dem Montjuic mit in Ihr Freizeitprogramm einplanen.